Dr. med. Theresa Maria Zeller -

Vitamin D

Video:
10 tragische Irrtümer beim Vitamin-D-Spiegel erkennen und vermeiden
https://youtu.be/pL7_3tahYQw

Vitamin-D-Mangel ist stark verbreitet und Ursache vieler Erkankungen. Starker Mangel kann zu

  • Muskelzucken und Muskelschmerzen führen
  • zu Erschöpfung und Müdigkeit
  • zu unruhigem Schlaf, Depressivität und Gehstörungen
  • zu Kopfschmerzen
  • Kreislaufstörungen und Kältegefühl der Händen und Füße,
  • sowie zu Schmerzen des Rückens und der Füße bei längerem Stehen.

Bei all diesen Beschwerden ist nicht nur eine schnelle Besserung, sondern auch eine dauerhafte Heilung möglich. 

Bleibt der Vitamin-D-Spiegel über lange Zeit zu niedrig, erhöht sich das Risiko für

  • Bluthochdruck 
  • Diabetes
  • Osteoporose,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • Multiple Sklerose 
  • Krebs.

Um dies zu vermieden wird eine optimaler Vitamin –D-Spiegel für das ganze Jahr empfohlen. Dabei empfiehlt sich wegen der exzellenten Verträglichkeit auch den Einsatz in Schwangerschaft und Stillzeit. 

Hintergründe:
Im Winterhalbjahr von Oktober bis März kann in unseren Breiten kein Vitamin D gebildet werden, weil die Strahlen der tiefstehenden Sonne einen langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen müssen und dadurch die langwelligen UVB-Strahlen ausgefiltert werden und nicht die Erdoberfläche erreichen. Während dieser Zeit sinkt der Vitamin-D-Spiegel um ca. 20 % pro Monat, wenn keine Vitamin-D-Zufuhr durch Präparate erfolgt. Die Nahrung kann leider keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgung leisten. 
Die kurzwelligen UVA-Strahlen, die auch im Winter die Erdoberfläche erreichen, macht lediglich Sonnenbrand und Hautalterung, tragen jedoch nicht zur Vitamin-D-Produktion bei. 

Daher sollten Erwachsene im Winterhalbjahr (Oktober bis Ostern, „O-O“) 2 mal pro Woche mit 20.000 I.E. Vitamin D substituieren, ab April reichen 1 mal pro Woche 20.000 I.E., sofern wir so oft wie möglich ohne Sonnencreme mit unbekleideten Armen und Beinen in der Sonne sind. Bei Kindern kann die Hälfte dieser Dosierung angewandt werden. 
Dass es sich auch im Sommer lohnt, einmal pro Woche Vitamin D einzunehmen, hat sich in zahlreichen Bluttests bestätigt. 
Da wir viele bewölkte Tage haben und nicht täglich ohne Sonnencreme und leicht bekleidet zum Sonnenbaden kommen, sind wir mit der einmal wöchentlichen Einnahme auf der sicheren Seite. 

Wenn die Vitamin-D-Reserven noch nicht aufgefüllt sind und noch kein oder zu wenig Vitamin D eingenommen wurde, müssen durch eine mit Laborwert und Gewicht berechnete Anfangsdosierung erst unsere Vitamin-D-Reserven aufgefüllt und dann zur Erhaltungsdosis übergegangen werden. 

Es lohnt sich, mindestens einmal im Jahr die Dosierung durch einen Bluttest zu überprüfen, da manche Personen mehr Vitamin D benötigen, vor allem bei höherem Gewicht oder vermehrtem Stress. Dies muss individuell durch Bluttests ermittelt werden, vorzugsweise im Frühjahr und/oder Herbst.  

Folgende Symptome können auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen:

  • Blässe
  • ständig matt
  • anhaltend müde
  • hoher Schlafbedarf
  • oder unruhiger, schlechter Schlaf
  • oder Sekundenschlaf im PKW
  • Antriebslosigkeit
  • Winterdepression
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Erschöpfung
  • Muskelzucken, Lidzucken
  • Wadenkrämpfe, Fußsohlenkrämpfe und andere
  • Schmerzen in der Nackenmuskulatur
  • regelmäßig Kopfschmerzen
  • Sonnenallergie
  • Pollenallergie
  • Heuschnupfen
  • Fließschnupfen
  • chronische Nebenhöhlenentzündung
  • Kreislaufprobleme
  • Schwindel
  • Übelkeit unter Belastung
  • Unsicherheit auf den Beinen
  • Schmerzen im Rücken und in den Leisten
  • Osteoporose
  • Spontan-Frakturen
  • Knochenbrüche
  • Trümmerbruch
  • Wirbelkörperfraktur
  • Herzmuskelschwäche

Quelle und weiterführende Informationen: Dr. med. Raimund von Helden www.vitamindelta.de  

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